Einige meiner wichtigsten Strategien beim Richten einer Horsemanship-Klasse sind:
- Ich bewerte die Einheit von Reiter und Pferd.
- Ich beurteile, wie das Pferd auf die Hilfen des Reiters reagiert.
- Ich beobachte, wie flüssig das Pferd die erforderlichen Manöver ausführt – ich möchte fließende Übergänge sehen, egal ob es ein Galoppwechsel ist oder ein Stopp und Rückwärtsrichten.
- Ich möchte sehen, ob das Pferd ein williger Partner ist und aufmerksam und nachgiebig an den Hilfen steht.
- Ich suche nach der Vorstellung, die „herausragend“ und am gefälligsten für das Auge ist, ohne größe Mühen von Pferd oder Reiter zu zeigen.
- Ich suche nach der Leistung, die das vorgeschrieben Pattern am besten umsetzt.
Was das Richten der Pleasure betrifft, möchte ich dort ebenfalls eine Partnerschaft sehen. Ich beurteile aber auch das Einreiten, auf der Suche nach der Pferd-Reiter-Kombination, die sich offensichtlich am wohlsten fühlt, am entspanntesten ist und ich suche nach dem Paar, bei dem der Reiter mit dem Pferd verbunden zu sein scheint und sich im Einklang mit ihm bewegt. Die Einheit zwischen Pferd und Reiter/Vorsteller ist das Wichtigste, egal welche Disziplin. Was ich nicht sehen will, sind Pferde, die die Nase fast am Boden schleifen lassen oder unsaubere Gänge zeigen.
Auch im Trail müssen Pferd und Reiter eine Einheit bilden, bei der der Reiter seine Hilfen mühelos an das Pferd übermittelt, um die richtigen Reaktion vom Pferd zu bekommen, während sie die Hindernisse durchreiten. Ich möchte ein aufmerksames Pferd sehen, während es sich dem Hindernis nähert und es durchreitet. Das Pferd sollte sich bei jedem Hindernis wohl fühlen und keine Angst zeigen. Die beste Methode um Trail zu trainieren ist, zu Hause alle nur erdenklichen Trailhindernisse aufzubauen und sie zu trainieren, bis das Pferd völlig mit allen Varianten vertraut ist.
Ich hoffe, diese Tipps helfen allen ein bisschen weiter.